Wir haben 67 Kid so geschrieben, wie es wirklich passiert ist. Kein Plan, kein Rollout, kein Team in irgendeinem Raum, das ausgerechnet hat, wie man viral geht. Nur ein Junge namens Maverick Trevillian bei einem AAU-Basketballspiel, eine Kamera, die zufällig auf ihn zeigte, und ein Schrei so ungefiltert und voller Freude, dass das halbe Internet eine Sekunde lang aufgehört hat zu scrollen. Das ist der Song. Das ist die ganze Geschichte.
Was uns gepackt hat, ist das Timing. Die 67 war schon im Kommen. Skrillas Track lief, TKs Bewertungen waren schon da. Aber es brauchte Mavs Gesicht vor dieser Kamera, um die Welle von „Internet-Trend" zu globalem Moment zu kippen. Die richtige Energie in der richtigen Sekunde. Er hat nicht versucht, das passieren zu lassen. Er hat sich einfach treiben lassen, und die Welt ist mitgegangen.
Was in einer Halle in Maryland angefangen hat, war eine Woche später etwas, das Kinder in São Paulo, Lagos, Manila und Tokio in ihren Zimmern gemacht haben. Dann die Eltern. Dann die Großeltern. Im Bridge gibt's eine Zeile, "He's still the kid with homework and chores", weil dieser Teil uns wirklich wichtig ist. Er ist ein echter Junge. Er hat noch Schule. Er macht noch den Abwasch. Die ganze Welt kennt sein Gesicht und er bittet immer noch um Erlaubnis, länger als zehn aufzubleiben.
Und die Leute um ihn herum (Jaime, Brandon, Bran, Charlie, seine ganze Familie), diese Crew ist der Grund, warum diese Geschichte sauber geblieben ist. Viele Kinder, die über Nacht groß werden, haben das nicht. Er schon. Du hörst es daran, wie er sich gibt. Gleiches Lächeln, gleiche Energie, gleicher Junge. Der Ruhm hat den Jungen nicht verändert. Der Junge hat den Ruhm verändert.
Deshalb öffnet dieser Song das Album. Nicht weil er die Geschichte chronologisch erzählt (Skrilla und TK kamen zuerst), sondern weil Mav diejenige Welle von „Internet-Sache" zu dem geteilten Insider-Witz einer Generation gemacht hat. Dann hat der Insider-Witz alle Altersgruppen und alle Kontinente erreicht, bis es kein Witz mehr war. Es war einfach eine Sache, die Leute mit den Händen machten.
Kinder schauen zu ihm auf. Das ist der Teil, zu dem wir immer wieder zurückkommen. Nicht weil er irgendein Image gebaut hätte, sondern weil er genau das ist, was du dir von einem viralen Kind erhoffen kannst: präsent, freundlich, hat eine super Zeit und immer noch geerdet. Wir wollten einen Song, der ihn so hochhebt, wie er alle anderen hochgehoben hat.
Ein urtümlicher Schrei und die ganze Welt hat sich gedreht. Das ist 67 Kid. Das ist der Song.
Perfect State